Gemeinde Bellenberg

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Bestattung; Beantragung einer Genehmigung zur Beisetzung außerhalb eines Friedhofs
Beschreibung

Bei einem Todesfall ist von dem Bestattungspflichtigen (z. B. Angehörige, Betreuer, im Krankenhaus der leitende Arzt) unverzüglich ein Arzt zu verständigen, der die Leichenschau vorzunehmen hat. Der Arzt stellt eine Todesbescheinigung aus, die von demjenigen, der die Leichenschau veranlasst hat, unverzüglich dem Standesamt zuzuleiten ist.

Die Bestattung ist im Regelfall frühestens 48 Stunden nach Eintritt des Todes möglich. Ferner hat die Bestattung spätestens 96 Stunden nach Feststellung des Todes zu erfolgen, wobei Samstage, Sonn- und Feiertage nicht mitgerechnet werden. Die Gemeinde kann unter bestimmten Voraussetzungen jedoch auf Antrag im Einzelfall eine frühere bzw. spätere Bestattung zulassen.

Jede Leiche muss bestattet werden, und zwar durch Beisetzung in einer Grabstätte (Erdbestattung) oder durch Einäscherung in einer Feuerbestattungsanlage und Beisetzung der in einer festen Urne verschlossenen Aschenreste in einer Grabstätte (Feuerbestattung) oder durch Einäscherung in einer Feuerbestattungsanlage und Beisetzung der Urne von einem Schiff auf hoher See (Seebestattung).

Leichen und Aschenreste Verstorbener müssen im Regelfall auf Friedhöfen beigesetzt werden (Friedhofszwang). Eine Genehmigung zur Beisetzung außerhalb eines Friedhofs kann in Ausnahmefällen bei der  Kreisverwaltungsbehörde, in deren Gebiet der vorgesehene Bestattungsplatz liegt, beantragt werden.
Zuständiges Amt
Landratsamt Neu-Ulm
Hausanschrift
Kantstr. 8
89231 Neu-Ulm
Postanschrift
Postfach 1725
89207 Neu-Ulm
Fon:
+49 (0)731 7040-0
Fax:
+49 (0)731 7040-8999
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